Methoden

„Auf einem wankenden Schiff fällt um, wer stillsteht und sich nicht bewegt.“

Dieses Zitat von Ludwig Börne beschreibt sehr eindrucksvoll, wie wichtig es ist, offen zu sein für Veränderungen und in kritischen Situationen auch den Mut zu haben, sich helfen zu lassen. Vom Eintritt ins Berufsleben, freiwilligem oder unfreiwilligem Arbeitsplatzwechsel, den ersten Karriereschritten, Arbeitslosigkeit, innere Kündigung trotz Anstellung, Midlife-Crises, berufliche Neuorientierung, der Weg in die berufliche Selbständigkeit bis hin zur Pensionierung oder dem Unruhe-Zustand warten ständig neue Herausforderungen auf uns alle. Termin- und Leistungsdruck, schlechtes und aggressives Betriebsklima, Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes sowie unklare Arbeitsaufträge sind die Hauptfaktoren von Außen und belasten immer mehr Menschen. Auch im privaten Bereich steht der Erfolgs- und Zeitdruck ganz vorne. Wir sind mit dem Wandel wie z.B. Beginn und Ende von Partnerschaften, Umzug, rauem Umgangston mit Nachbarn oder Mitmenschen, Konflikte mit Freunden oder in der Familie konfrontiert. Geburt, Krankheit und Tod sind Stationen im Leben, denen alle Menschen mehr oder weniger gut vorbereitet begegnen.

Meist geht dem Umbruch ein emotioneller Zusammenbruch voran oder folgt unmittelbar. Nicht jede Umstellung gelingt ohne fremde Hilfe von Außen. Selbst wer es schafft seine Angst vor Veränderung abzulegen, schlittert -vor allem wenn mehrere Umbrüche zusammentreffen- in tiefere Erfahrungen der Lebensveränderungen hinein, und muss sich hier erst neu ordnen. Stigmatisiert, tabuisiert oder verkatastrophisiert verlieren viele Menschen in so einem Umbruch die Kraft und Orientierung. In unserer Gesellschaft ist diese Phase ein Zeichen von Schwäche. Ausgerechnet die Perspektiven-Freiheit auf Grund der inneren Leere, die eigentlich Neues entstehen und kreativ wachsen lassen sollte, wird damit zu einem weiteren Faktor, der den Druck ins Unerträgliche steigert. Daher dauert es auch unterschiedlich lange, bis man wirklich aus Überzeugung sagen kann, dass so manche Krise oder Veränderung eine Chance ist, aus der man gestärkt herauskommt.

Die geeignete Basis um jemanden in seinem Umbruch zu begleiten, bilden praxisbewährte Standards der Interventionen und viel Lebenserfahrung.

Ziel einer Intervention ist es, ein bestimmtes Denk- oder Verhaltensmuster, eine Bewertung oder eine Überzeugung zu unterbrechen und mittels geeigneter Angebote zu verändern. Der so erfolgte Perspektivenwechsel unterstützt neue Möglichkeiten, Ressourcen zu erkennen und sie im Alltag sofort vollständig zu nutzen. 

Die veränderten Sichtweisen ermöglichen in Übergangsphasen neue Wege um Entscheidungen zu treffen, alte Handlungsmuster aufzulösen oder einfach Bewegung in Systeme zu bringen. Ein komplexes System braucht oft keine komplexe Lösung, sondern geeignete Anstöße, damit das System aus sich selbst heraus wieder bewegungsfähig wird.

Setzen Sie sich mit mir in Verbindung um zu lernen wie Sie Ihre Ziele besser formulieren, denn mehr Klarheit ermöglicht auch ganz neue Sichtweisen!

 

Erlebnisaktivierende Maßnahmen systemisch, ziel-, ressourcen- und lösungsorientiert und mit systemischer Transaktionsanalyse stellen das Zentrum meiner Arbeit dar. Arbeitsschwerpunkt meiner systemischen Coaching-Tätigkeit liegt mit „Klarheit schaffen“ in allen Bereichen des Lebens.

Meine Arbeitsweise vermeidet manipulative Techniken, welche der Entwicklung der Eigenkompetenz und Selbstreflexion entgegenwirken. Burnout-Prävention oder -Rückfallprophylaxe ist aktuell immer noch ein großes Thema, denn Burnout entsteht durch lang andauernden Stress und der Verdrängung persönlicher Bedürfnisse.

Ich kenne die Grenzen meiner Arbeit und die Möglichkeiten, die Coaching bietet. Maßnahmen, die der Wiederherstellung und Harmonisierung der körpereigenen Energiefelder dienen, stellen keine Heilbehandlung dar. Die Ansicht, dass das „erste Medikament“ Sport und Bewegung ist, teile ich nur bedingt, denn Stoffwechsel-, Schilddrüsen- oder andere körperliche Erkrankungen können Burnout ähnliche Symptome hervorrufen. Burnout ist ein facettenreicher Begriff, der sich schwer eingrenzen lässt. Daher empfehle ich bei den ersten körperlichen Anzeichen für Burnout auch Fachärzte für eine Abklärung mit einzubeziehen. Ich habe für mich entschieden, nicht zu coachen, wenn sich jemand bereits knapp vor oder in der Burn-down-Spirale ohne ärztliche Begleitung befindet. Diese Betroffenen gehören in erster Linie in therapeutische Hände erst in Absprache mit dem Arzt kann Coaching in die Therapie unterstützend eingebaut werden.

 

Als Ergänzung zur ärztlichen Betreuung in Absprache mit dem behandelnden Arzt und nach dem Burnout beim beruflichen Wiedereinstieg ist Coaching die optimale individuelle Begleitung.

 
Vor allem um die hohe Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls, die zwischen 50 und 70 Prozent liegt, zu vermeiden, ist meine Arbeit als Coach, die eines kundigen Reflexionspartners. Denn der Betroffene hat sich meist verändert, nicht aber sein Umfeld. Um die alten Fallen jederzeit sofort zu erkennen und erfolgreich neue Wege einzuschlagen, steuern Sie mit individuellem Coaching auf vielen Ebenen effektiv gegen einen Rückfall in alte Muster. Daher biete ich Coaching als Burnout- oder -Rückfallprophylaxe im körperlichen, mentalen und energetischen Bereich an, denn der Mensch ist ein holistisches Wesen. Für die Aktivierung seiner Kräfte sollte auch die Begleitung in neue Lebensabschnitte oder aus problematischen Situationen ganzheitlich erfolgen.